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Neanderthal-Museum Mettmann

Neanderthal-Museum Mettmann

Die Menschheitsgeschichte: Neanderthal-Museum in Mettmann bei Düsseldorf

Die Wissbegierigkeit des Menschen ist wohl grenzenlos. Wir streben das Ziel der unerreichbaren Perfektion, Allwissenheit und Übermenschlichkeit an. Mit immer neuen Technologien, Entdeckungen und Forschungsergebnissen. Doch kaum ein Rätsel beschäftigt uns so sehr und wirft so unzählig viele Fragen auf, wie die Menschheit selbst. Woher kommen wir? Wer sind unsere Vorfahren? Wie haben wir uns so rasant entwickelt und wohin werden wir gehen? Was wird mit uns passieren? Auf einen Großteil der Fragen haben wir trotz Wissenschaft noch immer keine Antworten gefunden. Doch mehr und mehr Fakten zu unserer Geschichte kommen ans Tageslicht. Ganz eifrig bei der Erforschung unseres Seins ist das Team des Neanderthal-Museums in Mettmann an der Düssel. Im Neandertal wurde vor gut 160 Jahren ein Schädel eines Neandertalers von italienischen Steinbrucharbeitern gefunden und stellte damit die bisher bekannte Menschheitsgeschichte infrage. Wie konnte es sein, dass diese fossilen Fundstücke so viel Ähnlichkeit mit uns Menschen haben? Laut dem christlichen Glauben wurden wir als Gottes Ebenbild geschaffen. Darwin’s Evolutionstheorie sorgte für weiteren Zündstoff. Doch erst Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wurden im Neandertal bei weiteren Grabungen diverse Knochen entdeckt, die den Forschern ermöglichten, die Entwicklungsgeschichte hier weiter unter die Lupe zu nehmen. Eben jene Untersuchungen und Ergebnisse sind im Neanderthal-Museum ausgestellt und schriftlich aufgeführt. Und auch ich habe mich auf eine Reise durch unsere Menschheitsgeschichte begeben – mit einem kleinen ungewollten Zwischenfall.

„Das wahre Studium der Menschheit ist der Mensch.“ (Alexander Pope)

Das Neanderthal-Museum: Die Entwicklung der Menschheit

Im Jahre 1996 wurde eins der modernsten Museen in Europa in Mettmann eröffnet. Eine spiralförmige Rampe führt über mehrere Etagen bis hoch zum Ausstellungsfinale durch die 4 Millionen Jahre alte Menschheitsgeschichte. Für 9 € können Sie die Dauerausstellung besuchen. Das Kombiticket inklusive Sonderausstellung kostet 11 €. Der Audioguide ist im Preis enthalten. Das Museum öffnet für Sie immer dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr seine Türen. Wer mich kennt, ahnt, dass ich auch an diesem Morgen pünktlich zur Öffnung vorort bin, um langes Anstehen zu vermeiden. Doch es hält sich in Grenzen. Einige Senioren und Schulklassen zählen wie ich zu den frühen Besuchern, die ziemlich schnell an der Kasse bedient werden. Natürlich kaufe ich mir das Kombiticket, denn ich bin schon ganz gespannt auf die Sonderausstellung „Duckomenta“ im Untergeschoss. Eher speziell ist für mich die Ausführung des Audioguides, denn ich erhalte nur Kopfhörer – ohne Bedienungsgerät. Diese kann ich an verschiedenen Stationen in entsprechende Vorrichtungen stecken, um den passenden Infos zu lauschen. Also durchwandere ich die ersten Etappen der Ausstellung. An der ersten Station erwarten mich die Knochen des Neandertalers. Ich stöpsle meine Kopfhörer in das Geländer und verfolge die kleine Einleitung aufmerksam. Auf mich warten einige Millionen Jahre unserer Vergangenheit. Und es überrascht mich, dass sich unsere Verwandten gar nicht allzu sehr von uns unterschieden. Sie bauten Werkzeuge, die heute kaum ein Laie ohne monatelange Übung kreieren könnte, um zu Jagen und das Essen zuzubereiten. Wir brauchen heute nur eben unseren Einkaufswagen füllen und bezahlen, um unseren Hunger oder Appetit zu stillen. Die Neandertaler mussten früher viel Mühe und Kraft investieren, aber auch oft weiterziehen, um Nahrung zum Überleben zu bekommen. Schon damals zählte auch Fleisch dazu, da auf Früchte und Bodenschätze kein Verlass war. Sogar ihre eigene Sprache entwickelten unsere Verwandten, die es ihnen ermöglichte, miteinander zu kommunizieren und Wissen weiterzugeben. Natürlich haben wir einst auch im Geschichts- und Biologieunterricht die Menschheitsgeschichte durchgenommen, doch zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die damalige Vermittlung so trocken und uninteressant war, dass heute kaum noch etwas in meinem mit dem Neandertaler vergleichbar großem Hirn hängengeblieben ist. Stattdessen begeistert mich die Multimedialität und Informationsvermittlung dieses Museums sehr, sodass ich bereit bin, mir ausreichend Zeit für die verschiedenen Stationen zu nehmen. Sehr beeindruckend sind auch die lebensgroßen Wachsfiguren, die mir aufzeigen, wie ähnlich wir uns doch sehen. Auch wenn feststeht, dass unsere Vorfahren aus Afrika kommen, so ist eine Verwandtschaft zum Neandertaler definitiv nicht von der Hand zu weisen. Warum jener vor 35.000 Jahren ausstarb, kann sich die Wissenschaft jedoch bisher noch nicht erklären.

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Mich überrascht die ebenso große Begeisterung der Schulklassen für das Thema Mensch. Abgesehen von einigen hyperaktiven Kindern lauscht der Großteil der Museumsführerin gebannt und freut sich, später selbst aktiv zu werden, denn unweit vom Museum entfernt, befindet sich die Steinzeitwerkstatt. Hier können die Jungen und Mädchen praktisch in Workshops erfahren, wie einst Schmuck, Messer, Lampen, Höhlenmalerei, Waffen und Nahrung hergestellt wurden. Aber auch direkt im Museum sind einige kleine Stationen für Kinder zum Ausprobieren aufgebaut.

Nachdem ich die Moderne erreicht habe, geht plötzlich der Feueralarm los und eine Durchsage vermeldet, dass alle Schüler und Lehrer das Gebäude verlassen möchten. Ich also auch? Ich bin verwirrt – ist das ein Probealarm? Nein, eine Museumsangestellte verdeutlicht mir, dass auch ich mich bitte vor die Tür begeben möchte. Und da ist auch schon die Feuerwehr und erklärt uns ziemlich rasch, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt habe. Also wieder rein! Der kurze Ausflug in die Sonne tat sogar sehr gut, da es in den vergangenen Tag nur geregnet hatte und die Wärme entsprechend viele Glücksgefühle wieder hervorrufen konnte. Die Geschichte der Menschheit habe ich nun ausführlich verfolgt. Doch das Highlight erwartet mich noch im Keller: die „Duckomenta“.

Duckomenta – Die Parallelwelt zur Menschheitsgeschichte

In einem kleinen Ausstellungsraum im Untergeschoss entdecke ich die Sonderausstellung. Und relativ schnell stelle ich fest, dass sich wohl parallel zu uns Menschen die uns sehr ähnliche Ente Anatide entwickelt haben muss. Und wie ähnlich sich doch die geschichtlichen Ereignisse und Kunstwerke sind. Die Berliner Morgenpost beschreibt es auch mit folgendem Satz: „Die Duckomenta zeigt, wie eng verbunden künstlerische Empfindsamkeit und Lachen sind. Aber die Ausstellung relativiert auch den Kult um die Ewigkeit der Kunst.“. Treffender hätte man diese Exposition wohl nicht erklären können. Immer wieder muss ich Grinsen, wenn nicht sogar leise lachen. Der enterische Albert Einstein streckt mir seine Zunge entgegen, Medusa will mich zu Stein erstarren lassen, Mona Lisa bezierzt mich mit ihren Blicken und die ägyptischen Mumien der Entenpharaonen wirken nahezu mystisch auf mich. Auch die Enten hatten ein Verständnis für Skulpturen, Schönheit und galten als bedeutende Entdecker und Eroberer. Großes Aufsehen muss wohl auch der Dötzi erregt haben. Ganz bezaubernd aber finde ich die Statue der Kapitolinischen Plutonia, die Romulus und Remus säugt. Die Ausstellung macht mir sehr viel Spaß, wie es mir eher selten in einem Museum passiert. Definitiv empfehlenswert für Fans von Dagobert Duck und seiner Entenfamilie.

Nachdem ich schweren Herzens die Duckomenta verlasse, mache ich noch einen kleinen Abstecher in den Museumsshop und bin positiv überrascht von dem Angebot. Literatur für Groß und Klein, nette Souvenirs für Kinder, Spielzeuge für kleine Forscher, coole T-Shirts zur Sonderausstellung und vieles mehr können hier erstanden werden. Ich investiere aber lieber 3 € in die Morphingbox und stelle fest, dass es gar nicht so leicht ist, diesen speziellen Fotoapparat zu bedienen. Die Morphingbox fotografiert unser heutiges Profil und stellt es unserem Neandertaler-ICH gegenüber. Vermutlich habe ich mich bei der Bedienung etwas bräsig angestellt, denn ich erkenne kaum einen Unterschied. Oder ähnle ich noch heute so stark unserer ausgestorbenen Verwandtschaft? Wie auch immer. Für kleines Geld nehme ich ein nettes Andenken mit. Bevor ich mich aber auf den Heimweg begebe, mache ich noch einen kurzen Ausflug in das anliegende Wildgehege im Neandertal und besuche Tarpane und Auerochsen – eigentlich ausgestorbene eiszeitliche Tiere, die durch Züchtung ihren Vorfahren heute wieder sehr ähnlich sind.

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Fazit: Neanderthal-Museum

Ich kann das Neanderthal-Museum jedem empfehlen. Was ist schon spannender, als auf eine Reise in die eigene Vergangenheit zu gehen?! Auch das Angebot für Kinder ist sehr abwechslungsreich und das Preisleistungsverhältnis angemessen. Für Familien werden sogar Sonderpreise geboten. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Spaß bei Ihrem Besuch!

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