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Spaziergang durch die Altstadt von Zons am Rhein

Spaziergang durch die Altstadt von Zons am Rhein

Zons am Rhein: ein Spaziergang durch die mittelalterliche Stadtanlage

Genau zwischen den rheinischen Städten Düsseldorf und Köln liegt der Ort Zons, der seit 1975 zu Dormagen zählt und 5.370 Einwohner beheimatet. Einst, im Dezember 1372, wurde Zons zur eigenständigen Stadt erhoben. Heute erinnern die noch sehr gut erhaltenen Bauten an die ehemalige Feste Zons am Niederrhein. Nur wenige andere Orte sind heute noch so gut erhalten wie diese Titularstadt. Eher zufällig zieht es mich an einem Donnerstagmorgen nach Dormagen mit Zwischenstopp in Zons. Zons – ein Name, von dem ich zuvor noch nie gehört habe, der aber jährlich bis zu 600.000 Touristen begrüßt. Warum? Das erfahre ich bei meinem ausgiebigen Spaziergang durch das kleine Örtchen. In der Nähe des Deiches entdecke ich einen großen Parkplatz, wo ich gegen eine kleine Gebühr mein Auto abstelle. Trotz diesigem Wetter zieht es mich direkt an den Rhein. Ich nehme Platz auf einer der Bänke und lasse vorerst die beeindruckende Szenerie auf mich wirken, während ein Schiff an mir vorbeizieht. Der Ort strahlt eine wohltuende Ruhe auf mich aus. Ich fühle mich wie abgeschottet. Nur wenige andere Menschen begegnen mir hier heute in Zons. Denn es ist Nebensaison im März (Saisonstart. 1.5.). Ich bin wohl die einzige Touristin an diesem Morgen, die gewillt ist, in die Stadtgeschichte und dessen eindrucksvolle Landschaft einzutauchen. Also begebe ich mich auf den Weg. Entlang der Stadtbefestigung. Im Jahre 1373 begann der Bau der Zollfeste Burg Friedestrom, während parallel die Mauern um den Ort gezogen und dieser zur Stadt erhoben wurde. Im 15. Jahrhundert waren die Bauarbeiten vollendet. Die Mauer bestand aus Basalt. An jeder Ecke stierte ein Turm in die Höhe. Rhein-, Krötschen-, Mühlen- und Schlossturm waren die Eckpfeiler der Festung. Doch damit Zons sich nicht zu einer übermächtigen Stadt entwickelte, galt es Vorgaben des Kurköln einzuhalten und den Schlüssel zu den Toren allabendlich in der Zollfeste zu hinterlegen. Doch auch schon vor dem Festungsbau lebten an selbiger Stelle einst Siedler. Schon im 7. Jahrhundert wurde Zons erstmalig erwähnt. Funde weisen sogar auf Siedlungen zur Merowinger- und Römerzeit hin. 1980 gefundene Überreste beweisen die Existenz des Fronhofs des Kölner Erzbischofs in Zons – im 12. Jahrhundert. Doch besonders die mittelalterliche noch bestehende Architektur ruft eine Faszination in mir hervor.

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Gut und Gerne

Gut und Gerne

Gut und Gerne - Feines aus Schokolade

Die pure süße und sinnliche Verführung erwartet Sie in dem kleinen Schokoladenladen Gut und Gerne nahe des Düsseldorfer Marktplatzes. Nicht nur Kindern läuft beim Betrachten des einladenden Schaufensters das Wasser im Munde zusammen. Wer würde nicht gerne eine Traube oder Erdbeere in diesen Schokoladenbrunnen tunken und den Geschmack der betörenden Süße genießen wollen?

Schon vor einigen Wochen stand ich mit meinem Freund vor dem verschlossenen Lädchen und bat ihn inbrünstig, mit mir bei Tag einen Ausflug in dieses kleine Geschäft zu machen. Vergangene Woche war es dann endlich soweit und schon bevor Herr Rühr die Türen öffnete, klebten unsere Nasen am Schaufenster. Beim Betreten des Ladens vernahm ich das Gefühl, als würde ich gleichzeitig in eine andere Welt eintreten. Ich erinnerte mich an den bezaubernden Film "Chocolat" mit der ebenso bezaubernden Juliette Binoche und dem anbetungswürdigen Johnny Depp. Ich befand mich in meinem Tagtraum in einem kleinen Städtchen der Provence, während im Hintergrund französische Musik erklang.

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Filmmuseum Düsseldorf

Filmmuseum Düsseldorf

Düsseldorf lädt ein in die Welt des Films

Die Stadt am Rhein und Kölns größte Konkurrenz (nicht nur in puncto Karneval) bietet ihren Besuchern neben der Hafenpromenade, internationalen Lokalen und dem Rheinturm auch viel sehenswerte Kultur. Direkt am Rhein gelegen, im Schatten einer kleinen Eisdiele befindet sich das Düsseldorfer Filmmuseum. Eher unauffällig von außen, so hat dieses 1993 gegründete Museum in seinem Innern einiges zu bieten. Das Filmmuseum ist ein Ort zum Informieren, Anfassen, Probieren und Entdecken.

Auf vier Etagen, verteilt auf 2.200 qm, präsentieren sich 500.000 Fotos, 25.000 Plakate, 500 Schattenspielfiguren, 6.000 Filmkopien und 14.000 Videos sowie DVD's (Quelle: duesseldorf.de). Beim Betreten des ersten Stockwerks gelangt der Besucher in die Welt der Meisterregisseure. Vorgestellt und präsentiert durch viele Fotos und kleine Filmausschnitte wird man an die Anfänge der Filmkunst erinnert. Für mich (Jahrgang 86) war viel Neues, aber dennoch sehr Interessantes dabei. Stan und Olli, Charlie Chaplin und einige weitere bekannte Schauspieler können in kurzen Szenen bewundert werden.

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